Oberfräsen sind nützliche Werkzeuge für Bastler und Hobbyschnitzer, allerdings werden sie auch industriell verwendet. Modelle von Bosch können teilweise auch andere Werkstoffe fräsen.
Oberfräsen sind wichtige Werkzeuge bei der Holzbearbeitung, weil sie sehr hilfreich sind, wenn man Konturen aus Platten schneiden möchte. Diese Konturen können sehr vielfältig und verschnörkelt sein, in der Regel sind die Schnitte von hochwertigeren Maschinen sauberer. Weiterhin gilt, dass man mit besseren Modellen engere Radien und schärfere Ecken schneiden kann, was die Vielfalt der wählbaren Konturen erhöht. Man sollte die Maschine aber so wählen, dass sie die geforderten Arbeitsaufgaben erfüllen kann, nicht mehr und nicht weniger. Allerdings muss die Oberfräse auch flexibel einsetzbar sein, vor allem kommt es auf die Haltbarkeit und die dauerhafte Funktionstüchtigkeit an.
Bei einer Oberfräse verschleißt zuerst das Fräswerkzeug, was regelmäßig ausgetauscht werden muss. Allein die Austauschfunktionalität, das heißt, wie sicher und wie schnell sich das Werkzeug austauschen lässt, spielt eine wichtige Rolle bei der Auslegung von Fräsmaschinen. Zwar bearbeitet man mit einer Bosch Oberfräse keinen Stahl oder andere Metalle, allerdings unterliegt auch hier die spanende Bearbeitung einer hohen Hitzeentwicklung am Werkstück. Die meisten Oberfräsen arbeiten ohne eine Kühlvorrichtung. Hochwertige Modelle können durchaus mit einem Kühlkreislauf ausgestattet sein, allerdings kann dieser nur sehr aufwendig in das Gerät integriert werden und macht die Maschine daher relativ teuer. Oberfräsen können oftmals neben Holz auch Kunststoffe schneiden, aber man sollte sich vor der Bearbeitung harter Kunststoffe unbedingt erkundigen, ob dies dem Gerät keinen Schaden zufügt. Gerade Kunststoffe können unter dem Wärmeeintrag schnell schmelzen oder sogar brennen, deshalb ist ein unsachgemäßer Gebrauch der Oberfräse sehr gefährlich.